Laut FOCUS Ärzteliste auch wieder 2019 unter den Top Medizinern für Nasenkorrekturen

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Ektropium - Augenlidkorrektur eine Fehlstellung nach außen

Im Rahmen der menschlichen Evolution hat sich das Auge auf der nonverbalen Ebene als eines der Hauptkommunikationsmerkmale herauskristallisiert. Dementsprechend ist es wenig überraschend, dass der erste Blick in ein Gesicht beinahe immer den Augen des Gegenübers gilt.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache erfreuen sich korrektive und ästhetische operative Eingriffe im Bereich der Lider steter Beliebtheit. Die zugrundeliegenden Motive sind dabei ebenso vielfältig wie die potenziellen Ursachen, die eine Augenlidkorrektur sinnvoll erscheinen lassen. Zu den Fehlstellungen und Problemen mit den Lidern, die durch einen plastisch chirurgischen Eingriff korrigiert werden können, zählen unter anderem:

  • Ektropium
  • Entropium
  • Oberlidptosis
  • Lidhautdefekte
  • Allschichtige Liddefekte

Ektropium - Lidfehlstellungen führen zu Reizungen und Entzündungen

Das Ektropium zählt zu den am weitesten verbreiteten Fehlstellungen der Augenlider und wird im Rahmen einer Augenlidkorrektur dementsprechend häufig chirurgisch behoben. Charakteristisch ist dabei das vermehrte Auftreten des Ektropiums am Unterlid, was bildlich gesprochen einer Fehlstellung nach außen entspricht und mitunter schwerwiegende Konsequenzen haben kann.

Die typischerweise vorherrschende Aufwärtskippung des Lids führt dazu, dass die Lidkante nicht mehr exakt am Auge anliegt, wodurch die Bindehaut zunehmend ungeschützt ist und damit schnell zu Reizungen und Entzündungen neigt. In der Konsequenz treten neben der Austrocknung des Auges häufig Symptome wie Probleme beim Schließen der Lider sowie ein Auslaufen der Tränenflüssigkeit über die Lidränder auf, da der natürliche Abflussweg über den Augenbulbus gestört ist. Austrockungsbedingte Reizungen der Horn- und Bindehaut sind ebenfalls häufige Folgeerscheinungen des Ektropiums.

Ektropium (Fehlstellung nach außen) Ursachen

Die Fehlstellung nach außen tritt grundsätzlich in drei unterschiedlichen Formen auf, die jeweils auf differierende Ursachen zurückzuführen sind. Die häufigste Form des Ektropiums, das sogenannte Ectropium atonicum, basiert auf der altersbedingten Erschlaffung der Lidmuskulatur, was im Fall des Musculus orbicularis oculi zu einem Aufwärtsrollen des Lides führt. Den gleichen Effekt hat das Auftreten der Lidfehlstellung in Form des Ectropium paralyticum.

Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die Ursache in einer Lähmung des Nervus facialis zu suchen ist. Der dritte potenzielle Auslöser, der zu einer Fehlstellung des Lides nach außen führt, ist eine klassische Verletzung des Augenlides, die mitunter zu einer narbigen Verziehung und Schrumpfung führt und mit Hilfe einer operativen Augenlidkorrektur ebenfalls behoben werden kann.

Ektropium - Operative Therapie via Augenlidkorrektur

Die therapeutische Behandlung findet dabei in der Regel anhand einer ambulanten Korrekturoperation in lokaler Betäubung statt, die die Fehlstellung des Lides behebt. Im Fokus der Augenlidkorrektur steht dabei in erster Linie die Stabilisierung der Lidunterkante mit Hilfe der Aufhängung und Verkürzung des Lides.

Eventuell fehlende Haut wird indes durch ein Transplantat ersetzt, das aus der Haut der Wange oder des Oberlides stammt. Diese Form der Hautlappenplastik kommt darüber hinaus auch Rahmen der Korrektur vorhandener Narben zum Einsatz.

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